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Bogenhand

Aus Bogensport-Wiki

Definition

Die Bogenhand ist die Hand, mit der der Schütze den Bogen hält. Sie bildet zusammen mit dem Bogenarm die vordere Verbindung zwischen Körper und Bogen.

Aufgabe

Die Bogenhand soll den Bogen sicher positionieren, ohne ihn unnötig fest zu greifen. Bei vielen Schießstilen wird der Griff so gehalten, dass der Druck des Bogens kontrolliert über den Handballen beziehungsweise den vorgesehenen Druckpunkt in Richtung Unterarm und Schulter übertragen wird.

Griffdruck

Ein zu fester Griff kann dazu führen, dass der Bogen verdreht wird oder unnötige Muskelspannung entsteht. Ein zu lockerer Griff kann die Kontrolle erschweren. Bei bestimmten Bogensportarten verhindert eine Bogenschlaufe, dass der Bogen nach dem Schuss aus der Hand fällt.

Ausrichtung

Handgelenk, Unterarm, Ellenbogen und Schulter sollten möglichst reproduzierbar positioniert werden. Ziel ist eine stabile Kraftlinie vom Bogen über Hand und Arm in den Schultergürtel.

Häufige Fehler

  • zu fester Griff
  • abgeknicktes Handgelenk
  • wechselnde Handposition
  • aktives Verdrehen des Bogens
  • Hochziehen der Schulter

Die Bogenhand sollte möglichst ruhig bleiben und nicht versuchen, den Pfeil aktiv ins Ziel zu drücken.

Siehe auch