Lösen: Unterschied zwischen den Versionen
Erstimport aus Vereinsunterlagen |
Interne Artikelverlinkungen ergänzt |
||
| Zeile 20: | Zeile 20: | ||
* Verdrehen des Handgelenks | * Verdrehen des Handgelenks | ||
* Anhalten der Bewegung unmittelbar vor dem Lösen | * Anhalten der Bewegung unmittelbar vor dem Lösen | ||
== Siehe auch == | |||
* [[Ankerpunkt]] | |||
* [[Nachhalten - Follow Through]] | |||
* [[Elemente des Schusses]] | |||
[[Kategorie:Schusstechnik]] | [[Kategorie:Schusstechnik]] | ||
Aktuelle Version vom 18. Oktober 2026, 20:35 Uhr
Definition
Das Lösen bezeichnet den Moment, in dem die Zughand die Sehne freigibt und der Pfeil den Bogen verlässt. Das Lösen ist eine der technisch anspruchsvollsten Phasen des Schusses.
Das ideale Lösen
Ein gutes Lösen soll möglichst unbeeinflusst und reproduzierbar erfolgen. Die Sehne soll nicht bewusst nach vorne weggedrückt oder aktiv nach hinten gerissen werden. Beim Fingerschießen entsteht das Lösen idealerweise aus einer kontrollierten Fortsetzung der Zugbewegung. Bei einem Release-System am Compoundbogen erfolgt die Freigabe durch die Auslösung des mechanischen Release.
Warum das Lösen so wichtig ist
Die Sehne bewegt sich beim Schuss mit hoher Geschwindigkeit. Schon kleine Bewegungen der Zughand im Moment des Lösens können die Sehnenbewegung und damit die Flugrichtung des Pfeils beeinflussen.
- seitliche Beeinflussung der Sehne
- unruhiger Pfeilstart
- größere Gruppierung
- unterschiedliche Schussergebnisse
Aktives und passives Lösen
Das Lösen sollte nicht als abruptes, isoliertes Bewegungsprogramm betrachtet werden. Der Schütze hält die Zugspannung kontrolliert aufrecht und lässt die Freigabe aus dem Bewegungsablauf entstehen.
Häufige Fehler
- bewusstes Wegreißen der Finger
- zu frühes Öffnen der Hand
- Nachlassen der Rückenspannung
- Zurückziehen der Zughand mit Gewalt
- Verdrehen des Handgelenks
- Anhalten der Bewegung unmittelbar vor dem Lösen
