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Holmegaard-Bogen

Aus Bogensport-Wiki
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Definition

Der Holmegaard-Bogen bezeichnet eine Gruppe steinzeitlicher Bögen, die bei Holmegårds Mose auf Seeland in Dänemark gefunden wurden. Sie gehören zu den ältesten bekannten und am besten erhaltenen Bogenfunden Europas.

Datierung

Die bekanntesten Funde werden ungefähr auf 7000 v. Chr. datiert und stammen damit aus dem Mesolithikum.

Bauweise

Die Holmegaard-Bögen wurden aus Ulmenholz gefertigt. Charakteristisch sind relativ breite Wurfarmbereiche, eine schmale Griffzone und eine gezielte Verteilung von Breite und Materialstärke.

Bedeutung

Die Konstruktion zeigt, dass bereits frühe Bogenbauer das Biegeverhalten von Holz gezielt beeinflussten. Der Holmegaard-Bogen ist daher ein wichtiges Beispiel für frühe technische Optimierung.

Heute

Nachbauten werden im historischen Bogenbau und traditionellen Bogenschießen verwendet. Der Holmegaard-Bogen sollte nicht einfach mit einem späteren europäischen Langbogen gleichgesetzt werden.