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Compoundbogen

Aus Bogensport-Wiki
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Definition

Der Compoundbogen ist ein technisch hoch entwickelter Bogen, bei dem das Auszugssystem durch Cams und Kabel unterstützt wird. Er wurde in den 1960er-Jahren entwickelt.

Aufbau

Bestandteile sind unter anderem Mittelteil, Wurfarme, Cams, Kabel und Sehne. Je nach Einsatz kommen Visier, Scope, Peep-Sight, Stabilisatoren, Release und Dämpfer hinzu.

Cams und Let-off

Die Cams beeinflussen den Kraftverlauf. Dadurch entsteht das Let-off, sodass im Vollauszug nur ein Teil des maximalen Zuggewichts gehalten werden muss.

Besonderheiten

Compoundbögen ermöglichen hohe Pfeilgeschwindigkeit, präzise Visierung, reproduzierbaren Auszug und hohe technische Präzision. Gleichzeitig erfordern sie mehr Einstellung und Wartung.

Tuning

Eine wichtige Rolle spielen Timing, Cam-Position, Kabel- und Sehnenlänge, Zuggewicht, Auszugslänge und Papiertest beziehungsweise weitere Tuningverfahren.

Hersteller

Bekannte Hersteller sind beispielsweise Hoyt, Mathews, PSE, Bowtech und Elite.

Verwendung

Compoundbögen werden bei Ziel-, Hallen-, Feld- und 3D-Wettbewerben sowie im Jagd- und Freizeitbereich eingesetzt. Sie gehören nicht zum olympischen Bogenschießen.

Siehe auch