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Bogen – Grundlagen und Entwicklung

Aus Bogensport-Wiki

Definition

Ein Bogen ist eine elastische Waffe beziehungsweise ein Sportgerät, bei dem Energie durch das Spannen und Verformen der Wurfarme gespeichert und beim Lösen der Sehne auf den Pfeil übertragen wird.

Grundaufbau

Grundsätzlich besteht ein Bogen aus Wurfarmen, Griff beziehungsweise Mittelteil, Sehne und Wurfarmenden beziehungsweise Tips. Je nach Bauweise kommen weitere Bestandteile hinzu, beispielsweise Cams, Kabel, Wurfarmtaschen, Visierungen oder Stabilisatoren.

Grundprinzip

Beim Ausziehen wird der Bogen verformt. Dabei wird potenzielle Energie gespeichert. Beim Lösen wird diese Energie über die Sehne auf den Pfeil übertragen. Wie effizient dieser Vorgang abläuft, hängt unter anderem von Bogenkonstruktion, Material, Zuggewicht, Auszugslänge, Wurfarmgeometrie, Sehne und Pfeilgewicht ab.

Entwicklung des Bogens

Die Entwicklung des Bogens reicht bis in die Vorgeschichte zurück. Schon frühe erhaltene Bögen zeigen, dass Bogenbauer die Eigenschaften verschiedener Hölzer gezielt nutzten. Besonders bedeutend sind die Funde aus Holmegårds Mose in Dänemark, die ungefähr auf 7000 v. Chr. datiert werden.

Vom Jagd- und Kriegsgerät zum Sportgerät

Während der Bogen über Jahrtausende vor allem für Jagd und Krieg eingesetzt wurde, entwickelte sich das Bogenschießen später zunehmend zum Sport. Heute existieren zahlreiche Disziplinen und entsprechend unterschiedliche Bogenkonstruktionen.

Heute

Zu den modernen und traditionellen Bauformen gehören unter anderem Selfbows, Langbögen, Recurvebögen, Reflex-/Deflexbögen, Kompositbögen, laminierte Bögen, Hybridbögen und Compoundbögen.

Siehe auch